Das Konzept der Gebietskooperationen

In Niedersachsen wurden die interessierten Stellen und lokalen Wassernutzer in den Bearbeitungsgebieten aktiv in die weiteren Arbeiten zur Umsetzung der WRRL eingebunden. Dazu wurden - gemäß Kabinettsbeschluss der Landesregierung vom Dezember 2004 - 27 Gebietskooperationen in den Bearbeitungsgebieten, die ganz oder zumindest überwiegend in Niedersachsen liegen, eingerichtet.

Das Konzept der Gebietskooperationen ist im Erlass des Umweltministeriums vom 15.03.2005 niedergelegt. Demnach sind als ständige Mitglieder Vertreter der folgenden Institutionen und Organisationen vorgesehen:

  • Landkreise / kreisfreie / große selbständige Städte,
  • Gemeinden,
  • Unterhaltungsverbände,
  • Land- und/oder Forstwirtschaft,
  • Wasserversorger,
  • Industrie,
  • Umweltverbände,
  • Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

Weitere Vertreter, z.B. von Deichverbänden, Angel- und Fischereiverbänden, Wasserkraftbetreibern, der Schifffahrtsverwaltung oder dem LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie) können bei Bedarf hinzugezogen werden. Die Geschäftsführung, die Leitung und die Geschäftsordnung der Gebietskooperationen wurde von den Mitgliedern bestimmt.

Wesentliche Aufgabe der Gebietskooperationen ist die aktive Mitwirkung an der Aufstellung der Maßnahmenprogramme auf Basis der Bestandsaufnahme und der intensive Dialog und Informationsaustausch zur Bewirtschaftungsplanung. Da Niedersachsen bewusst den Weg der "Maßnahmenentwicklung von unten nach oben" gewählt  hat, kommt den Gebietskooperationen auch nach Veröffentlichung und Auslegung der Bewirtschaftungsplan- und Maßnahmenprogramm-Entwürfe eine wichtige Rolle zu.

In welchem Bearbeitungsgebiet Ihre Kommune liegt und damit, zu welcher Gebietskooperation Ihre Kommune gehört, finden Sie hier.